Post cheating +Deutsch

I realized I’m not posting much, but I have some pretty cool writing I’ve done over the years for school (namely, German stories). Since I am now done with high school, I’ve decided to start posting some of my works. It’s also kind of cheating. However, I do have to translate stuff from German, so don’t bash me too hard.

This is a fairy tale I wrote for German class last year, incorporating many of the themes of the original Grimm’s fairy tales. If you haven’t read those, you really should, although be warned: they are much more graphic.

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The Goldenstone

There was once a princess who liked to sit in trees. One day, she heard ravens.

One raven said, “Have you heard that the Goldenstone has been found?”
“No,” another raven answered. “Where is it?”

“What’s the Goldenstone?” a third raven asked.

“It’s the biggest fruit in the world!” the second raven said.

“It tastes like heaven and is gold like the sun,” the first raven said.

“And where its seed is planted grows a beautiful tree with golden leaves and a silver trunk,” the second raven said.

“We should get this Goldenstone!” the third raven said.

“No, we cannot,” the first raven said sadly. “It can only be picked by a human.”

“A pity,” said the other two ravens.

“I could do it,” the princess said. “I would like this tree in my garden.”

“No, you could not,” the first raven said. “It would be too dangerous for you!”

“Yes, there are obstacles. Fire and Earth, Water and Air, Light and Dark,” the second raven said.

“You would die!” said the first raven.

The princess was determined. “I am going.”

The third raven flew to the princess. “I shall go with you,” he said.

The two went west. They came to a river. It was wide and deep, but it looked clean.

“Oh!” the princess said. “What a beautiful river!” She went nearer, and the river turned into lava.

“How do I go across the river?” the princess asked.

“There is no way over,” the raven said. “You must jump.”

“I cannot, it is too far.”

“You must prove your strength.”

The princess jumped to the other side.

“Good! You are strong enough,” the raven said. “Come further!”

They walked onto a field. A geyser erupted near the princess.

“You must prove your agility,” the raven said.

The princess ran over the field. She dodged the geysers as they erupted. She came to the other side.

It became dark. “I cannot see!” the princess cried.

“Go forwards,” the raven said. “Follow my voice.”

The princess followed the raven’s voice. Then a light appeared on the right. “Oh! A light!” said the princess. She went to the light.

“No, princess!” said the raven. “Follow me!”

“But the light is so beautiful!”

Another light appeared further on, and another further. The princess followed the lights. More appeared, and the princess became lost. “Follow me, princess!” said the raven. “You must prove your trust!” The princess trusted him and followed him to the tree. The Goldenstone glinted at the crown of the tree.

“I cannot take it, and you are too heavy to lift,” the raven said. “You must climb.”

The princess climbed the tree. The bark was rough, and the princess’s hands became torn and bloody. She came to the Goldenstone and picked it. She climbed down and went home.

The princess ate the Goldenstone and planted the seed. It became a beautiful tree, and the princess looked at the golden leaves and the silver trunk every day. The three ravens lived in the tree, and were happy.

And they lived happily ever after.

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The last line is the english equivalent of “Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute.” This concludes many of the original Grimm’s fairy tales, and literally means, “And if they have not died, they still live today.”

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Here is the original fairy tale, in German:

Der Goldenstein

Es gab einmal eine Königstochter, die in Bäumen gerne saß. Eines Tages hörte sie Raben.

Ein Rabe sagte, „Habt ihr gehört, dass der Goldenstein gefunden worden ist?“

„Nein,“ antwortete ein anderer Rabe. „Wo ist er?“

„Was ist der Goldenstein?“ fragte ein dritter Rabe.

„Er ist das größte Obst in der Welt!“ sagte der zweite Rabe.

„Er schmeckt wie der Himmel und ist Gold wie die Sonne,“ sagte der erste Rabe.

„Und wenn sein Kern gepflanzt wird, wächst ein schöner Baum mit goldenen Blättern und einem silbernen Baumstamm,“ sagte der zweite Rabe.

„Wir sollen diesen Goldenstein bekommen!“ sagte der dritte Rabe.

„Nein, wir können nicht,“ sagte der erste Rabe traurig. „Er kann nur von einem Mensch gepflückt werden.“

„Schade,“ sagte die zwei andere Raben.

„Ich könnte das machen,“ sagte die Königstochter. „Ich möchte dieser Baum in meinem Hof.“

„Nein, Sie könnten nicht,“ sagte der erste Rabe. „Es wäre zu gefährlich für Sie!“

„Ja, es gibt Behinderungen. Feuer und Erde, Wasser und Luft, Licht und Dunkel,“ sagte der zweite Rabe.

„Sie würden sterben!“ sagte der erste Rabe.

Die Königstochter war entschlossen. „Ich gehe.“

Der dritte Rabe flog zur Königstochter. „Ich komme mit,“ sagte er.

Die zwei gingen nach Westen. Sie kamen zu einem Fluss. Er war weit und tief, aber er sah rein aus.

„Oh!“ sagte die Königstochter. „Was für einen schönen Fluss!“ Sie ging näher, und der Fluss wurde Lava.

„Wie gehe ich über den Fluss?“ fragte die Königstochter.

„Es gibt kein weg gegenüber,“ sagte der Rabe. „Sie müssen springen.“

„Ich kann nicht, er ist zu weit.“

„Sie müssen Ihre Kraft nachweisen.“

Die Königstochter sprang zur anderen Seite.

„Gut! Sie sind Kräftig genüg,“ sagte der Rabe. „Weiter, weiter!“

Sie gingen auf einem Feld. Ein Geiser tauchte neben der Königstochter auf.

„Sie müssen Ihre Wendigkeit nachweisen,“ sagte der Rabe.

Die Königstochter rannte übers Feld. Sie wich den Geisern aus, als sie auftauchten. Sie kam zur anderen Seite.

Es wurde dunkel. „Ich kann nicht sehen!“ schrie die Königstochter.

„Gehen Sie vorwärts,“ sagte der Rabe. „Folgen Sie meiner Stimme.“

Die Königstochter folgte der Stimme des Rabes. Dann erschien ein Licht von der rechte Seite. „Oh! Ein Licht!“ sagte die Königstochter. Sie ging zum Licht.

„Nein, Königstochter!“ sagte der Rabe. „Folgen Sie mir!“

„Aber das Licht ist so schön!“

Ein anderes Licht erschien weiter, und ein anderes weiter. Die Königstochter folgte den Lichtern. Mehr erschienen, und die Königstochter wurde verwirrt. „Folgen Sie mir, Königstochter!“ sagte der Rabe. „Sie müssen Ihr Vertrauen nachweisen!“ Die Königstochter vertraute ihm und folgte ihm zum Baum. Der Goldenstein glänzte zum Höhepunkt des Baumes.

„Ich kann er nicht holen, und Sie sind zu heftig zu heben,“ sagte der Rabe. „Sie müssen klettern.“

Die Königstochter kletterte auf den Baum. Die Baumrinde war rau, und die Hände der Königstochter wurden gerissen und blutig. Sie kam zum Goldenstein und pflückte ihn. Sie kletterte herunter und ging nach Hause.

Die Königstochter aß den Goldenstein und pflanzte den Kern. Er wurde ein schöner Baum, und die Königstochter schaute auf die goldene Blätter und den silbernen Baumstamm jeden Tag. Die drei Raben wohnten in dem Baum, und waren glücklich.

Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute.